Blutiges Brautgeld / Schatten über den Mangroven (AT)

Als Ärztin in den Mangrovenwäldern der Casamance 

 eine Dramedy mit unvermeidbaren Culture-Clash-Elementen

(in Arbeit)

 

Teaser:

 

Lea, Epidemiologin in Genf, reist für die WHO in den Senegal. Gemeinsam mit ihrem Team kämpft die Malariaexpertin in den Mangrovenwäldern nicht nur mit den hygienischen Zuständen, sondern auch mit den eigenen Vorurteilen. Ein einschneidendes Erlebnis und zwei Begegnungen – die erotische Beziehung mit dem farbigen Reptilienforscher und die Freundschaft mit einer Hebamme, vormals Beschneiderin – ändern ihre Haltung. Anfangs ironisch bis sarkastisch, beginnt Lea langsam zu verstehen. Daran ändert auch ihre Entführung durch Separatisten nichts. Im Gegenteil. Gerade in dieser widrigen Lage am Rande der Zivilisation findet Lea wieder zu ihrer Berufung als Ärztin. Aus der Forscherin wird zuletzt eine Kämpferin für die Rechte der Frauen und gegen Genitalverstümmelung.

 

 

 

neben dem Roman schreibe ich an einem erzählten Sachbuch mit denselben Sujets aus dem Blickwinkel der Hebamme:

 

Teaser

Ihre internationale Tätigkeit führt die erfahrene Hebamme Ursula Walch zusammen mit einer spanischen NGO zunächst in den tiefen Süden Senegals, wo sie nicht nur auf das Frauen verachtende Fanado-Ritual stößt, sondern auch auf Abysarr, traditionelle Hebamme und vormalige Beschneiderin der kleinen Insel Felik. In der langen Nacht einer schwierigen Geburt erzählt ihr Abysarr ihre eigene Geschichte und die Umstände, die sie bewogen hatten ihr blutiges Handwerk aufzugeben. Beeindruckt von den Erlebnissen beschließt sie, mehr über Genitalverstümmelung zu erfahren. Auf ihrer abenteuerlichen Reise durch den Senegal gelingt es ihr, Kreißsäle und Spitäler zu besuchen und sich mit engagierten Ärzten zusammenzuschließen, um fortan gemeinsam diese Menschenrechtsverletzung zu bekämpfen. Mit diesem Vorsatz und in Gedanken an Abysarr kehrt sie nach Hause zurück. Dort gründet sie den Verein Saama und startet ein Projekt, das sie gemeinsam mit der Gesellschaft für bedrohte Völker im Senegal umsetzen will.

Fesselnd und mit Empathie schildert Ursula Walch in berührenden, dramatischen und manchmal skurrilen Episoden ihre Reise, die Tradition der Genitalverstümmelung und das Abenteuer des Gebärens fernab der westlichen Schulmedizin, wobei die Situation der Frauen, die Sitten und Gebräuche in diesem von einer großen ethnischen und linguistischen Vielfalt gekennzeichneten Land und der faszinierende Rhythmus Afrikas nicht zu kurz kommen. Es ist ein Buch voller Tragik und zugleich voller Hoffnung.

© by Mag. phil. Ursula Walch, 2017